
Business ohne Bullshit der Podcast
Die Wiesn ist Big-Business das sich als Brauchtum verkleidet — das Staffelfinale
Stephan war zum ersten Mal auf der Wiesn — und hat vier Dinge gefunden, die nichts mit Brauchtum zu tun haben. Über den Köpfen rechnen erstmals über 50 KI-Kameras die Personendichte aus. Im Zelt kostet ein Liter Wasser mehr als die billigste Maß. Draußen trägt eine Schaustellerfamilie das ganze Risiko für 16 Verkaufstage. Und wer Content mit Werbung macht, zahlt an die Stadt — nach Reichweite. Zum Schluss: Diese Folge beendet Staffel 1. Volksfest ist die Erzählung. Der Betrieb ist ein Markt. KAPITEL 00:00 - Cold Open: „Wir freuen uns auch über ein kleines Trinkgeld" 00:30 - Stephans erste Wiesn — und der Vergleich mit Stuttgart 05:32 - Die Ankündigung: Staffel 1 endet, wir machen eine Kreativpause 10:34 - Ein Thema, vier Akte: die Wiesn als größter Markt Deutschlands 11:00 - Akt 1: über 50 KI-Kameras, 35 Positionen, keine Gesichtserkennung 14:15 - Loveparade 2010 — warum Personendichte alles entscheidet 16:41 - Nicht Feuerwehr, sondern Brandforschung: die Wiesn als Reallabor 19:08 - Akt 2: Ein Liter Wasser kostet mehr als die billigste Maß 22:23 - „Nur die Inflation" stimmt fürs Jahr — und über zehn Jahre nicht 25:05 - Das Familiengetränk ist Limonade für 3,90, nicht Wasser 31:33 - Akt 3: 20 Euro für sechs Minuten Geisterbahn — wer verdient hier? 34:57 - Das beste Geschäftsmodell der Wiesn ist die Stadt München 36:34 - Geschäftsmodell Familie: der Burggraben, den niemand neu baut 41:33 - Der tödliche Unfall am Free-Fall-Turm 44:22 - Akt 4: Wiesn-Content ist jetzt lizenzpflichtig 49:53 - Was die Lizenz mit der Creator Economy macht 54:53 - Gewinnerin der Woche: Unwritten, 22 Jahre später erfolgreicher 59:34 - Verliererin: die Taschenkontrolle, die nicht stattfand 1:03:03 - Verlierer: die Zeit — und Friedrich Merz 1:05:26 - Abschied von Staffel 1 EINORDNUNG ZUM UNFALL (41:33) Am 21.09.2026 ist gegen 21:50 Uhr ein 52-jähriger Mitarbeiter an einem Free-Fall-Turm so schwer verletzt worden, dass er im Krankenhaus starb. Nach Angaben der Polizei hielt er sich in einem Bereich auf, der ihm nicht zugänglich sein sollte. Fahrgäste waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Unser Beileid gilt den Angehörigen. QUELLEN Fraunhofer IOSB, Crowd Monitoring auf dem Oktoberfest (16.09.2026) https://www.iosb.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2026/crowd-monitoring-oktoberfest-wissenschaftliche-begleitung.html Offizielle Bierpreisliste Oktoberfest 2026 https://www.oktoberfest.de/informationen/bierpreis Wiesn-Content kostet jetzt Geld (t-online, 16.09.2026) https://muenchen.t-online.de/region/muenchen/id_101438566/oktoberfest-2026-wiesn-content-kostet-jetzt-geld-das-gilt-fuer-influencer.html Das Oktoberfest als Wirtschaftsfaktor (Stadt München, 20.07.2026) https://stadt.muenchen.de/dam/jcr:493a4fef-827a-457c-8776-348d5ec6e2c2/06_Wirtschaftswert.pdf IN EIGENER SACHE Das war die letzte Folge von Staffel 1 — 18 Folgen, jeden Mittwoch, ohne Aussetzer. Wir machen eine Kreativpause und kommen mit Staffel 2 zurück. Abonnieren, weitersagen, und uns schreiben, was ihr euch für die Zukunft wünscht. HOSTS Julia Jung & Stephan Baier






