
Deutschland 33/45
#35.23 Hinter Gittern unter Hitler
1935 saßen jeden Tag rund 100.000 Menschen in deutschen Gefängnissen und Zuchthäusern – fast doppelt so viele wie in der Weimarer Republik. Diese Folge zeigt den Haftalltag im Nationalsozialismus: Hunger, Überbelegung, Isolation, Gewalt und eine medizinische Versorgung, die den Namen nicht verdient. Wer saß dort ein? Politische Gefangene, Zeugen Jehovas, Männer, die Männer liebten, als „Gewohnheitsverbrecher" abgestempelte Kleinkriminelle in Sicherungsverwahrung. Fotos der DE33/45 Tasse: https://www.startnext.com/de3345 Melde dich und unterstütz mich doch auf Patreon oder mit Paypal: https://linktr.ee/deutschland33_45pod Ausgewählte Literatur: Günter Grau (Hrsg.): Homosexualität in der NS-Zeit. Dokumente einer Diskriminierung und Verfolgung, Frankfurt/Main 2004. Frank Nonnenmacher (Hrsg.): Die Nazis nannten sie „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“. Verfolgungsgeschichten im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik, 2024. Nikolaus Wachsmann: Gefangen unter Hitler. Justizterror und Strafvollzug im NS-Staat, 2006. Intro-Musik arrangiert und vertont von Max, Auszüge aus Reden von Hermann Goering – Verkündung der Nürnberger Gesetze und Adolf Hitler – Reichstagsrede – Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, via www.archive.org Bildnachweise: Bundesarchiv Bild 146-1977-149-13, Hermann Göring, Adolf Hitler, Albert Speer (Bundesarchiv, Bil d 146-1977-149-13 / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0), Flgzeugträger "Graf Zeppelin", Hitler bei Stapellauf (Bundesarchiv, Bild 183-2006-0810-500 / CC-BY-SA 3.0), Adolf Hitler and Hermann Göring in 1938 (Bundesarchiv, Bild 183-2004-1202-504 / CC-BY-SA 3.0) Episodenbild: Haftanstalt Rheinbach um 1930 (https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-298050) Tags: #Neuere_und_neueste_Geschichte #Deutschland





