
Die Filmanalyse
Ep. 329: Ein filmisches Wunder: VATERLAND – Kritik & Analyse
Was kann man in 82 Minuten erzählen? Fast alles, zeigt uns Regisseur Paweł Pawlikowski mit seinem Schwarz/Weiß-Film „Vaterland“, in dem Hanns Zischler als Thomas Mann und Sandra Hüller als dessen Tochter Erika Mann zu erleben sind. Dieser herausragende Film erzählt in fiktionalisierter Form und Verdichtung von dem Literaturnobelpreisträger, der 1949 nach Deutschland reist, um zunächst in Frankfurt am Main und dann in Weimar einen Goethe-Preis entgegenzunehmen und in seinen Dankesreden ein anderes Deutschland heraufzubeschwören, das nicht todestrunken ist. Seine Tochter Erika, die in Wahrheit diese Reise nicht begleitete, unterstützt ihren Vater, gerät aber bald aneinander mit ihm, als Thomas Mann selbst dann noch seine Reise und alles Zeremonielle fortsetzt, als die Nachricht von Klaus Manns Tod eintrifft. Werden in den Goethe-Reden Humanität und menschliche Ideale heraufbeschworen, zeigt sich der Dichterfürst privat kalt und grausam. „Vaterland“ ist eine hochinteressante Reflexion über die Rolle des Intellektuellen in der Gesellschaft und im Staat. Mehr dazu in der Filmanalyse von Wolfgang M. Schmitt! Das gesamte Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans

