
Körperakzeptanz - Dein Podcast für Trauma-sensibles Yoga, intuitives Essen und Selbstliebe
Was du über Fette wissen musst
*Versprecher: beim Öl habe ich vom Brennpunkt gesprochen, meinte aber den Rauchpunkt. *Ergänzung: DHA und EPA sind übrigens auch in Mikroalgen enthalten, daher kommen sie auch in den Fisch, und werden deshalb als Ergänzung zu einer veganen Ernährung diskutiert. Bei der Raffinierung von Ölen reduziert sich der Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, dafür ist die Erhitzung nicht potenziell gefährlich, da dabei freie Radikale entstehen, was es bei nativen Ölen der Fall sein kann. Diese Folge hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit sondern stellt nur einen Teil der ernährungswissenschaftlichen Information rund um Fette dar. Fett hatte in der Ernährung lange einen ziemlich schlechten Ruf. Viele Menschen sind mit Botschaften aufgewachsen wie: „Fett macht fett.“ „Fett ist ungesund.“ „Fettarme Produkte sind besser.“ „Öl nur ganz wenig.“ „Nüsse sind zwar gesund, aber haben ganz schön viele Kalorien .“ Vielleicht kennst du solche Gedanken auch. Und vielleicht merkst du, wie schnell aus Ernährungswissen wieder Angst wird. In dieser Folge sprechen wir deshalb über Fette – aber ohne Diätdenken, ohne Panik und ohne diese typische Einteilung in „gute“ und „böse“ Lebensmittel. Denn Fette sind nicht einfach nur ein Energielieferant. Unser Körper braucht Fett für viele wichtige Funktionen. Fett ist Bestandteil von Zellmembranen, unterstützt die Aufnahme fettlöslicher Vitamine, ist wichtig für Hormone, Geschmack, Sättigung, Genuss und eine alltagstaugliche Ernährung. Trotzdem ist das Thema Fett oft moralisch aufgeladen. Mal gilt Fett als Dickmacher. Dann wieder wird Butter romantisiert. Dann ist Kokosöl plötzlich ein Superfood. Dann sollen alle Omega-3 supplementieren. Dann heißt es: bloß keine Samenöle. Und irgendwo dazwischen versuchen Menschen, sich noch entspannt ein Brot mit Butter, Olivenöl über Gemüse oder eine Handvoll Nüsse zu erlauben. In dieser Folge sortieren wir das Thema. Du erfährst: warum Fett für den Körper wichtig ist welche Funktionen Fett erfüllt warum Fett nicht automatisch „ungesund“ ist was gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren unterscheidet warum Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren essenziell sind welche Lebensmittel gute Fettquellen sein können weshalb fettarme Produkte nicht automatisch besser sind was an Kokosöl, Butter, Olivenöl und Rapsöl dran ist warum Samenöle nicht pauschal verteufelt werden sollten und wie du Fette in deinen Alltag integrieren kannst, ohne daraus ein neues Regelwerk zu machen Ein wichtiger Punkt: Fett ist energiereich, das stimmt. Aber energiereich bedeutet nicht schlecht. Unser Körper braucht Energie. Und gerade in einer Kultur, in der viele Menschen gelernt haben, möglichst kalorienarm zu essen, kann es wichtig sein, Fett nicht reflexartig zu reduzieren. Fett macht Mahlzeiten oft sättigender, geschmackvoller und befriedigender. Ein Salat ohne Dressing ist vielleicht kalorienärmer – aber häufig auch weniger sättigend, weniger genussvoll und manchmal auch weniger nährstoffverfügbar. Das heißt nicht, dass jede Mahlzeit besonders fettreich sein muss. Aber es heißt: Fett darf einen Platz auf deinem Teller haben. Quellen Abbildung: https://www.dge.de/wissenschaft/fachinformationen/trans-fettsaeuren-und-die-gesundheit/ Wenn du dich nach einem friedlicheren Umgang mit Essen, Körper und dir selbst sehnst, kannst du diese weiteren Schritte gehen: Meine Self Care Journey für 0€ → hier geht's lang Hier ein unverbindliches Kennenlernen ausmachen: Hier ausmachen Mehr Impulse & Austausch findest du auf Instagram: @foodfreedomflow Mein YouTube-Kanal Musik: Feel by LiQWYD | Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 (CC BY 3.0)






