
Episode #135
Heiko Büsselmann über 31 Jahre als Stadionsprecher: "Macht mich stolz"
An das letzte DFB-Pokalspiel des VfB Oldenburg erinnert sich Heiko Büsselmann genau. Der VfB hatte im Jahr 2011 als Fünftligist hauchdünn gegen den Erstligisten Hamburger SV verloren (1:2), da lief der Stadionsprecher-Legende im Marschwegstadion ein damaliger deutscher A-Nationalspieler über den Weg. „Nach dem Spiel rennt einer, den nennt man ,HW4’, wutentbrannt vom Platz und sagt: ,Auf diesem Acker kann man keinen Fußball spielen.’ Ich habe mich hinreißen lassen und zu ihm gesagt: ,Du kannst sowieso kein Fußball spielen.’ Ich habe böse Blicke geerntet.“ Über diese Anekdote mit Heiko Westermann (heute Co-Trainer des FC Barcelona) und weitere Geschichten aus 31 Jahren als „Stimme des Nordens“ plaudert der 67-Jährige in der neuen Folge „Nordwestkurve - der VfB-Podcast“. Apropos: Wo kommt Büsselmanns Spitzname eigentlich her? „Das hat sich irgendwann so ergeben. Bei den den Hallenturnieren vorher hatte ich noch den Spitznamen ,The Voice’ bekommen“, erinnert sich Büsselmann lachend und sagt über sein markantes Erkennungsmerkmal: „Die Röhre, die raue Stimme, die hatte ich schon immer. Ich weiß nicht, woher es kommt – das meiste wahrscheinlich vom Rauchen.“ Sie wollen in diesem Podcast werben? Dann melden Sie sich sich: podcasts@nwzmedien.de

